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Oktober
- Dezember 2004 |
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KUBA
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Kai und Dario kamen
einen Tag später an, da sie ihren Anschlußflug in Cancun verpasst
hatten bzw. der Flieger eine Stunde zu früh geflogen ist. |
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Dies ist ein kleiner
Ort (ca. 30 Häuser, 1 kleines Hotel) an einem netten Strand mit türkisfarbenem,
aber etwas trübem Wasser. Sehr ruhig, fast keine Touristen.
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7. - 10. Tag Trinidad |
Die
Fahrt hierher war unsere kubanischste. Es kam ein Mann mit winzigem Mini-Fiat,
kleiner als ein Fiat-Uno. Kai mußte sich zusammenrollen
um reinzupassen, die Rucksäcke kamen obendrauf, natürlich ohne
Schnur und in Mülltüten getarnt. Bei der hügeligen Strecke
mußte der arme Kleine Fiat ganz schön schaffen, die Gipfel wurden
immer gerade mit letzter Not erreicht. Die Stadt ist eine der am stärksten von Touris besuchten, viele Tagestouristen, Weltkulturerbe. Diese Stadt habe ich mir anders vorgestellt, eben restauriert, schließlich ist sie Weltkulturerbe. Aber es war fast kein Haus renoviert (nur die Casa particulares) und die Strassen waren sehr dreckig. Außerdem ist es erst mal ein komisches Gefühl durch die mit untätigen Cubanern gefüllten Strassen zu laufen. Es hat auch genervt, dass hier sehr viele unterwegs waren, die einem sehr penetrant Paladare (Häuser mit der Lizenz für 1-3 Tische zu bewirten) anboten. Als wir uns an die Stadt gewöhnt hatten, konnten wir dann schon noch die alten kolonialen Häuser geniese, nur restauriert wären sie halt schöner (wohl auch für die Einheimischen). Den vielen Touris sei Dank gab es hier immerhin Internet und einen Supermakt (Kekse und Getränke). Außerdem haben wir hier unsere erste Peso-Pizza gegessen, schön fettig, zusammengefaltet aus einem ziemlich ranzigen Laden. Aber die Pizza war gut und unschlagbar billig (3 Pesos = 12 $cent). Wohnen: Casa particular (Margarita, liebe Frau, viele Kinder). Das Haus lag in einer Strasse, in die wir erst gar nicht reinfahren wollten. Da hingen super viele Cubaner rum, die Strasse war löchrig und dreckig und die Häuser runtergekommen. Aber unser Haus war neu renoviert und von innen sehr schön und wir hatten eine Terrassse und konnten über die Dächer der Strasse schauen. Die Leute sitzen in der Strasse rum um sich zu unterhalten, weil sie sonst nichts zu tun haben (warscheinlich bringen die Touris genug Dollars). Hier haben wir uns das Valle de los Ingenios (Zuckermühlen-Tal) angeschaut. Das Touriziel ist hier der Manaca Iznaga. Das ist der ehemalige Wachturm, zum Überwachen der Sklaven in den Zuckerrohrfeldern. Früher war die Gegend einer der wichtigesten Anbauuorte Kubas. Der Turm ist 44 m hoch und eine mehr oder weniger stabile Holztreppe mit einigen lockeren Balken (und einigen morschen Balken, in denen sich ein Bienenvolk wohlgefühlt hat) führt hinauf. Anschließend haben wir noch eine alte Zuckermühle ausprobiert, die früher von Menschen oder Tieren angetrieben wurde um die Zuckerrohrstengel auszupressen. An diesem Tag wurden Dario und Kai eingespannt. Dafür wurden sie mit einem Glas frisch (und selbst) gepresstem Zuckersaft mit einem Schuß Rum belohnt. Außerdem sind wir zum Topes de Collantes, einem Nationalpark in den Bergen (Sierra del Escambray) oberhalb Trinidads gefahren. Hier gab es einen Wanderpfad in ein Tal hiunter zu einem Wasserfall. Unterwegs haben wir ein paar Kaffeepflücker getroffen und Kai hat einen Ameisenhaufen zerstört, weil er die Ameisen herauslocken wollte. (So sind sie halt, die Grünen!) Außerdem gab es viele wunderschöne Bäume mit allerlei Bromelien. In einer Felswand haben wir einen riesigen versteinersteinten Baumstamm gesehen (naja, vielleicht sah der Fel auch nur so aus, aber auf den ersten Blick sah es halt so aus). Der Wasserfall war zwar schön und die Jungs haben schön darin herumgeplanscht, aber eigentlich war er nicht besonders spektakulär. Zum Glück waren wir sehr früh dort, denn bald kamen mehrere Reisegruppen hin, die uns dann verjagt haben. Der Weg sollte 1,5 h runtergehen und 2 h wieder rauf. Die 1,5 h runter haben gestimmt, hoch haben wir nur 45 min gebraucht. Einen Nachmittag verbrachten wir am Playa Ancon. Der Strand ist 18 km von Trindad entfernt und auch schon ein Traum. Schneeweiß, klares Wasser, ein paar Palmen gegen die Sonne, Kokosnuß- und Pizzaverkäufer. Hier sind wir mit einem 3-er Coco-Taxi hingefahren (das arme Gefährt, es ist doch nur ein 50-iger Roller mit 3 Rädern und Sitzbank). Außerdem haben wir noch einen Reitausflug gemacht. Die Pferde waren relativ klein aber in gutem Zustand. Die erste Hälfte des Weges war eine Katastrophe, sehr steil rauf und runter und sehr steinig. Die Pferde waren super trittsicher, was Dario aber nichts genutz hat, weil er an einer besonders steilen Stelle das Gleichgewicht verlor und sein Pferdchen mit ihm einen Rückwärtspurzelbaum gemacht hat. Zum Glück konnte er sein Bein unter dem Pferd rausziehen und es ist ihm nichts passiert, das Pferd lag aber erst mal fest. Zum Glück sind diese Pferde wirklich ruhig, mit vereinten Kräftren konnten die Männer ihm beim aufstehen helfen und es war unverletzt. Wir sind dann erst mal ein Stück gelaufen und dann war der Weg auch besser, nicht mehr so steil. Zwischenzeitlich sind wir auch über Wiesen und Weiden geritten und dabei sogar viel getrabt. Kai hat sich in seiner ersten Reitstunde sehr gut gehalten. |
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11. - 14. Tag Varadero |
Hierher hat uns ein
alter bekannter gefahren, der uns auch schon das Valle de los Ingenios
gezeigt hat. Sein Taxi hat eine ziemlich zersprungene Frontscheibe, da
ist mal ein großer Geier reingeflogen. Na ja, in Deutschland werden
die Scheiben schon bei winzigen Steinschlag-Löchern ausgetauscht,
hier halt nicht mal wenn Sprünge quer drüber gehen. Es gibt
halt keine neuen Scheiben, Kubaner sind froh wenn es überhaupt ein
Auto gibt.
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15. - 20. Tag Vinales |
Die Fahrt
hierher ging per Umsteigestop über Havana, zuerst mit einem Taxi und
dann mit einem normalen Auto (angeblich mit Lizenz!). Wohnen: Wir haben uns in 2 Casas particular aufgeteilt. Dario und ich wohnten bei einem älteren Ehepaar mit Schwiegertochter, die mir die Haare geschnitten hat. Hier gab es gigantisch gutes Essen! Kartoffeln (eine Seltenheit in Kuba), Bataten Malanga, Kürbis, tolles Thunfischfilet ... Hier gab es beeindruckende Mogoten zu sehen, das sind Berge mit ausschließlich senkrecht abfallenden Wänden. Genau wie die aus dem Südchinesischen Meer bzw. bei Vietnam, die man aus diversen Filmen kennt. Durch das Tal, das sich auch Nationalpark nennt (obwohl es landwirtschaftlich genutz wird) haben wir eine schöne Wanderung gemacht. Es gab wunderschöne Blicke auf die Mogoten-Landschaft, auf die heimischen Nutzpflanzen, Mimosen (vgl.Film), tolle Bäume... Außerdem konnten wir Hautnah erleben, unter welchen Anstrengungen die Campesinos ihre Felder bearbeiten. Denn dass passiert hier noch mit einem Pflug und ein paar Ochsen und dass bei 40°C in der prallen Sonne. In einem Tabak-Trockenhaus bekamen wir eine Probe von den handgedrehten Campesino-Zigarren und eine kurze Unterhaltung mit einem echten kubanischen Tabakbauern. Außerdem lernten wir, dass die Bauernfamilien die Wirbelstürme in einer der vielen Höhlen oder in winzigen stark befestigsten Zelten aus Holzstangen und Palmwedeln überstehen müssen. In den Mogoten gibt es riesige Höhlensysteme (Tropfsteinhöhlen), eine davon (Gran Caverna de Santo Tomas) haben wir uns angeschaut. Die ist 43 km lang, auf 8 Ebenen. Jeder bekam eine Stirmlampe mit Mega-Akku und einen Helm. Dann ging`s los. Es gab beeindruckdene Tropfsteine, klingende Felsformationen (wie Orgelpfeifen) und waagrechte Tropfsteine (A?? Name vergessen). Außerdem gab es Skotomorphogenese (Dunkelentwicklung) von Keimlingen zu bewundern, an dunkelen Stellen wo Fledermäuse Samen fallen lassen (Mein Job verfolgte mich!). Die langgestreckten bleichen Pflänzchen sterben nach kurzer Zeit ab. Für uns drei war es eine schöne Kletterei in der Höhle, besonders nachdem wir von der gesicherten Rute abwichen und tiefer in die Höhle eindrangen. Allerdings waren einige Leute in der Gruppe, die nichtmal die normalen Leitern problemlos bewältigen konnten, etwas überfordert. Da mußten Dario und Kai nachhelfen. Auch hier haben wir einen Reitausflug durch das schöne Tal unternommen. Diesmal war der Weg sehr gut, allerdings die Pferde wirklich zu klein. Kai hatte einen unlenkbaren und offenbar sehr starken Muli, der einfach immer voraus gelaufen ist und so den Weg festgelegt hat. |
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COSTA
RICA
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25.10.04
Endlich sind wir in Costa Rica angekommen!! Aber bevor wir San José, der Hauptstadt Costa Ricas tatsächlich erreichten, mussten wir in San Salvador erst einmal die Flugzeuge wechseln. Wir können euch sagen, der Flug war echt abenteuerlich! Nichts für schwache Mägen... Der Pilot legte zu guter Letzt noch eine heftige Landung auf einem mickrigen Flughafen hin! Unser Gepäck wurde automatisch nach San José umgeleitet und ist auch tatsächlich gleichzeitig mit uns dort angekommen - wir waren (äußerst positiv) überrascht. 26.10.04
An unserem zweiten Tag haben wir San José besichtigt und waren
auch im "Museo Nacional", um etwas mehr über das Land und
dessen Geschichte zu erfahren. |
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27.10.04
Heute sind wir um sechs aufgestanden, damit wir den Bus nach San Isidro
kriegen. Wir sind also nach dem Frühstück frohen Mutes in Richtung
Bushaltestelle aufgebrochen... Irgendwann hatten wir aber keine Lust mehr
zu laufen und haben uns ein Taxi genommen. Zu unserer außerordentlichen
Überraschung machte der Taxifahrer erstmal eine Kehrtwende und fuhr
in die komplett andere Richtung, als in die, die wir die ganze Zeit gelaufen
waren. (Und wer war Schuld?? Da hatte wohl jemand etwas beim Lonely Planet
lesen missverstanden, oder Kai? Zum Glück waren wir so faul! Wer
weiß, wo wir am Ende gelandet wären...) 28.10.04
Um sechs des heutigen Tages sind wir schon wieder auf den Beinen und bereit
zu unserer Bergbesteigungsaktion!! Geplant ist eine 2 - Tages - Tour:
heute wollen wir erst einmal 14,5 km bis zu einer Berghütte wandern
und dort übernachten. Am 2. Tag wollen wir dann die restlichen 450
Höhenmeter überwinden und uns vom Gipfel aus den Sonnenaufgang
ansehen. 29.10.04
An unserem zweiten Tag der Bergbesteigungsaktion sind wir schon um halb
vier aufgestanden, da wir den Gipfel ja noch vor Sonnenaufgang erreichen
wollten. Deshalb marschierten wir auch tapfer ohne Frühstück
los. Nach ca. einer Stunde war jeder Schritt eine einzige Qual, da die
Luft schon absolut dünn war. 30.10.04
Um 6 Uhr haben wir unser nasses Zeug zusammengepackt, um wieder zurück
nach San José zu fahren. Dort haben wir uns an die Planungen für
das nächste Land, durch das wir reisen wollen gemacht: Nicaragua.
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NICARAGUA
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1.10.04
Wir sind in Nicaragua angekommen!! Der Weg hierhin war ziemlich hart!
Um sechs haben wir San José (mal wieder ohne Frühstück
- besonders hart für Kai) verlassen und hatten vier Stunden bei Hitze
im Bus gesessen, als wir die Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua
erreichten. Obwohl Dario perfekt spanisch spricht, gab es da Probleme
mit der Grenzabfertigung. Total kompliziert und undurchsichtig!! |
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2.11.04 Unsere Hausbesitzerin organisiert uns ein "Taxi Collectivo" --ein Sammeltaxi, dass uns günstig von San Juan nach San Jorge in der Nähe von Rivas bringt. Dort besteigen wir eine alte Fähre (nur für 5 Personen) und schippern so eine Stunde lang über den Lago de Nicaragua auf die Vulkaninsel Ometepe! Der See ist der größte Süßwassersee Mittelamerikas (170 mal 60Km gross)...dort fahren wir über eine so genannte Strasse mit einem uralten Bus nach Altagracia (Hotel Centra). 3.11.04
Wir haben uns zusammen mit Laura, die uns weiterhin begleitet, einen Guide
organisiert, der uns den 1610m hohen Vulkan hinaufführen will. Der
Weg ist doch ziemlich steil und geht wirklich quer durch den Wald...echt
abenteuerlich. Leider ein bisschen zuviel für Laura...nach 5 h und
auf 1000Metern entscheiden wir uns umzudrehen, da sie nicht weiter kann
und ein Abstieg nur in der Gruppe möglich ist! Der Abstieg hat es
jedoch ziemlich in sich, so dass wir immer noch 4 Stunden brauchen um
den kompletten Weg zurück zu schaffen... Echt ein Abenteuer!
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4.11.04
Ziemlich zerstochen von der Nacht (Kai hat beide Beine mit fast 100 Stichen
voll!!!) machen wir uns wieder auf den Weg über die Insel. Nächste
Station : Santo Domingo...dort gibt es eine Quelle die sich in einen kleinen
Teich ("Water Eye") ausweitet, in dem man toll baden kann. Nachts bricht ein echtes Gewitter über uns herein...gemeinsam vernichten wir einen Großteil unseres Havanavorrats... Kai wird in der Nacht nun endgültig von den Schnaken heimgesucht (50 Stiche allein auf dem Rücken..) |
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5.11.04 Heute fahren wir weiter nach Merida unterhalb des zweiten Vulkans auf der Insel. Unsere Unterkunft für diesen Abend ist ein witziges Backpackers...Wir gehen früh ins Bett um fit für die anstehende Bergtour zu sein. 6.11.04 Während
der Nacht und am morgen regnet es - da eine Besteigung in tiefem Matsch
gefährlicher und schwieriger ist und vor allem weil Kai genug von
den Horden von Schnaken auf der Insel hat...sagen wir morgends die Tour
ab und machen uns auf den Weg nach Granada...Gott sei Dank!!
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| 7.11.04
Wir spannen mal so richtig aus und lassen unsere Sachen waschen und trocknen...war
alles ziemlich feucht und muffig wegen der hohen Luftfeuchtigkeit auf der
Insel (Man hat wirklich gar nichts mehr trocken bekomment!!) Wir geniessen diesen ruhigen Wahlsonntag bei Billard, Bier und DVD!!! Zufällig finden wie in der Stadt ein Reisebuero und buchen unsere Fluege auf die Corn Islands für den nächsten Tag!! |
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35. - 39. Tag Corn Islands |
8.11.04 Wir fahren
mit dem Bus nach Managua. Auf dem Weg zum Flughafen schauen wir noch auf
einem Markt vorbei, wo wir neben etwas Obst und anderem Allerlei auch
noch eine Gitarre kaufen (yieppiehhh!!) 9.11.04 Auf Big Corn
Island laufen wir zur Nordspitze zum "Silver Sand Beach", der
einmalig ist! Leider ist es heute immer noch sehr windig. Deshalb beschließen
wir kurzerhand, der Nachbarinsel Little Corn Island einen Besuch abzustatten.
10.11.04 Endlich
beruhigt sich das Wetter wenigstens ein bisschen. Der Bootsfahrer plant,
die Strecke über 30 km in einer halben Stunde zurückzulegen.
Unser erster Gedanke, dass das ja dann ziemlich abgehen muss, trifft voll
zu!! Durch Sturm und Wellen rast das Boot zur Schwesterinsel, während
wir Passagiere die Abdeckplane festhalten müssen und - angekommen
auf Little Corn Island - wie einige unserer Mitfahrer damit kämpfen,
unsere Mägen wieder zu beruhigen... 11.11.04 Wir nutzen
den Tag noch mal zum Ausspannen am Strand, wo Kai mal wieder Spanisch
lernt, um nicht mehr ganz so abhängig von Dario zu sein. 12.11.04 Wir machen
uns wieder auf den Rückweg nach Big Corn Island, da unsere Flüge
zurück nach Nicaragua schon vorreserviert werden mussten. |
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40. - 42. Tag Leon |
14.11.04 Wir haben uns auf den Rückweg zum Festland gemacht und sind dann mit dem Bus von Managua nach León in den Nordwesten von Nicaragua gefahren. Dort war es zwar etwas kühler, aber das sorgte nur dafür, dass es weniger Schnaken gab!! Hier wohnten wir in einem, für diese Gegend typischen Haus in einem netten Innenhof. Abends gab's tolle Live-Musik mit nicaraguanischen Volksliedern... echt toll! 15.11.04 Weil die
Stadt so schön erholsam ist, entschieden wir uns, länger zu
bleiben und gingen statt zum Bus erstmal nett Frühstücken! |
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43. - 44. Tag Esteli |
16.11.04 Wir fuhren weiter Richtung Norden in die Berge nach Estelí. Das Wetter ist mittlerweile recht frisch, aber die Landschaft hier wunderschön!!! 17.11.04 Wir wollten
heute einen Wasserfall mit einem kleinen Badesee außerhalb der Stadt
besuchen. Nach einer Stunde wandern trafen wir auf ein Schild "5
KM". Das war uns dann doch ein bisschen zu weit, also sind wir wieder
heim gelaufen, weil schon Nachmittags um halb sechs immer die Sonne untergeht!!
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HONDURAS |
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45. - 46. Tag Tegucigalpa |
18.11.04 Wir fuhren
von Estelí an die Grenze nach Honduras (ca.3h). Dort mussten wir
knapp 1,5 Stunden auf den Anschlussbus warten bis wir mit dem - für
die hiesigen Verhältnisse komfortablen - Bus gen Tegucigalpa, der
Hauptstadt von Honduras fahren konnten. 19.11.04 Heut haben
wir uns Tegucigalpa in Ruhe angeschaut und sind in das Landesmuseum in
einer Villa oberhalb der Stadt gegangen... Von dort aus haben wir einen
tollen Blick auf die Stadt, die sich an den umliegenden Bergen hinaufzieht
genossen. |
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47. - 48. Tag La Union |
20.11.04 Heute stand
eine 7 - Stunden - Fahrt mit dem Bus in die Berge Richtung Norden an.
Unser Ziel war La Union!! Da unser Busfahrer verpennte, uns an der richtigen
Kreuzung raus zu lassen, mussten wir zur Kreuzung zurücklaufen! Leider
verpassen wir so unseren Anschluss und mussten in die Berge trampen... 21.11.04 Heute sind
wir um 5 Uhr aufgestanden, um früh mit einem der Arbeiter Richtung
Nationalpark fahren zu können...
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49. - 56. Tag Bay Islands |
22.-27.11.04 Über
La Ceiba sind wir an die Karibikküste gekommen und mit der Fähre
nach Utila gefahren. Dort mieteten wir uns ein bei "Underwater Vision".
Ein tolle Tauchschule...wir haben unser Zimmer direkt am Meer und Bootssteg.
Echt super!!! 28.11.04 Wir waren
die einzigen, die nach der rauschenden Party vom Vortag Tauchen gehen
wollen bzw. können! 29.11.04 Zurück auf dem Festland machten wir am Nachmittag eine "Canopy - Tour" in den Bergen von La Ceiba. Das heißt, man saust an Drahtseilen entlang zwischen Baumwipfeln durch den Dschungel und über einen Fluss!! Echt super!!! |
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57. - 58. Tag Copan |
30.11.04 Ziemlich früh brachen wir zu unserer letzten Etappe in Honduras, den Maya - Ruinen von Copán auf. Die Fahrt verlief weitestgehend ohne Probleme und wir fanden eine nette Unterkunft mit Fernseher!!! Da wir schon lange nicht mehr in den Genuss eines solchen gekommen sind, kamen wir bis spät in der Nach nicht mehr davon los! 1.12.04 Auch ohne
Adventskalender machten wir uns auf zu den Maya - Ruinen von Copán!
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| Guatemala | ||
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59. - 64. Tag Xela |
2.12.04
Heute ging es von Honduras mit einem Shuttle Richtung Guatemala weiter.
Für einen kleinen Aufpreis ließ sich sogar der Fahrer überzeugen
uns direkt am Busbahnhof Richtung Xela abzusetzen. Dort angekommen suchte sich Dario eine Unterkunft für die Nacht, da er für 10 Tage zu seiner Familie fliegt, sein Flug nach Kolumbien jedoch erst morgen geht. Ich selbst fuhr mit
dem Bus über 4 Stunden nach Xela in die Berge. Als ich spät
Abends ankam, war es bereits dunkel und beim Aussteigen blies mir die
kalte Bergluft entgegen. Immerhin liegt Xela auf 2500m. 3.12.04 Vormittags
erkundete ich nach dem Frühstück in der Familie die Stadt und
machte einige notwendige Besorgungen. 4.12.04 Heute stand
eine Wanderung auf einen alten Vulkan als Schulausflug auf dem Plan. Im
Kegel des Vulkans ist ein toller See! Wirklich wunderschön! 5.12.04 Ich hatte
ein tolles Frühstück in meiner Hauskneipe "Barveria",
die den Besten Kuchen der Region haben!!! Hier werde ich noch öfters
Nachmittags anzutreffen 6.12.04 Wie jeden
Tag musste ich um 6:30Uhr Aufstehen, da es in der Familie um 7:15Uhr Frühstück
gab!!! Nachmittags wieder
"Baveria"...zum Lernen..aechz!! Aber erste Erfolge zeigten sich!
Ich konnte immerhin meine heiße Schokolade selber bestellen! *g* 7.12.04 Heute war
ein wichtiger Tag für alle in der Stadt... |
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